Göhrener entwickeln Medienschule

Thor Ole Rehnig und Pepe Deutsch (rechts) aus der 5. Klasse sind zufrieden mit ihrem Roboter, den sie allein aufgebaut und zum Laufen gebracht haben.
Thor Ole Rehnig und Pepe Deutsch (rechts) aus der 5. Klasse sind zufrieden mit ihrem Roboter, den sie allein aufgebaut und zum Laufen gebracht haben. Quelle: Schule Göhren Artikel aus der OZ (14:56  25.10.2019) „Erste Inselschule bekommt Finanzen aus dem DigitalPakt SchuleGöhren Große Freude herrscht in der Regionalen Schule „Tom Beyer“ in Göhren, denn sie ist die erste Inselschule, die noch in diesem Jahr finanzielle Mittel aus dem DigitalPakt Schule bekommt. „Der Weg bis dahin begann bereits vor vier Jahren“, erinnert sich Schulleiterin Andrea Schröder. „Damals starteten wir das Modellvorhaben „Integrierte Berufsorientierung“ und konnten erste Mittel für die Computervernetzung mit einem Server und bessere Bild- und Tontechnik in einigen Räumen investieren.“ Dafür gaben das Land und die Gemeinde Göhren insgesamt 15000 Euro aus. Die Göhrener sind dadurch einigen Schulen im Bereich der Medienbildung voraus. Denn sie lernen zurzeit in zwei Computerräumen mit insgesamt 30 Schülerarbeitsplätzen. Außerdem unterstützte die Firma Tell Bau GmbH die Einrichtung mit der Anschaffung eines Klassensatzes „Calliope -Minicomputer“, womit die Schüler die ersten praktischen Schritte der Programmierung gehen können. Das sei wichtiger Bestandteil in dem Rahmenplan für das neu konzipierte Unterrichtsfach „Informatik und Medienbildung“, das in diesem Jahr an allen Landesschulen eingeführt wurde. Die Idee dahinter ist denkbar sinnvoll: Die Schüler beschäftigen sich noch intensiver mit der digitalen Welt, verbessern die eigene Medienkompetenz und stellen zwischen den verschiedenen Fächern schneller und logischer Verknüpfungen her. Dafür müsse die Schule in Göhren weitere Investitionen in die Ausstattung mit Hard- und Software umsetzen, um für das Medienlernen noch besser gerüstet zu sein. „Mit der anstehenden DigitalPakt-Förderung soll sich die Schule zu einer Medienschule weiterentwickeln“, erklärt Andrea Schröder die Vision von Schule und Schulträger. Mit den zur Verfügung stehenden Mitteln von gut 100.000 Euro erneuert man die veraltete Software- und Computerausstattung. Denn ohne diese technische Auffrischung gäbe es zum Beispiel mit der Sicherheit der Arbeitsplätze Probleme. Auf dem Plan stehen weitere Maßnahmen, die in den kommenden Monaten umgesetzt werden: Schüler erhalten für das Lernen in den Fächern Musik, Biologie, Physik und Englisch neue Hardware. Das sind unter anderem Digitalkameras, Headsets und Tablet-Klassensätze, womit man im ganzen Schulgebäude mobil agieren könne. Im Bereich der Software sollen Unterrichtsmaterialien für die digitale Vorbereitung auf das Berufsleben angeschafft werden. Und um noch schneller durchs Netz zu surfen, werde der Schulträger gleichzeitig den Anschluss des Breitband-Internets vorantreiben. Von André Farin“

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